Sonntag, 8. Februar 2026 um 16:00 Uhr
Im Rahmen der Ausstellung lädt die „Ernst Lutz Kunst-Sozietät“ zu einem
„Talk mit Zeitgenossen“
des 2008 verstorbenen Künstlers ein.
Gesprächspartner der von Werner Stepanek moderierten Gesprächsrunde werden Pfarrer. i. R Friedemann Binder, Dipl. Päd. und Grafiker Erwin Heigl und Pfarrer. i. R Walter Scheck sein.
Die Themenkreise des „talks“ streifen u.a. Aspekte der experimentellen Computer-Malerei und das Zusammenwirken von Biografie und Kunstschaffen des Künstlers Ernst Lutz.
Dabei wird sein langjähriger Freund und Wegbegleiter Erwin Heigl erklären können, wie die computergenerierten Kunstwerke von Ernst Lutz eigentlich entstanden sind.
Pfarrer i.R. Walter Scheck war in den 80er Jahren Ortsgeistlicher der Stiftskirchengemeinde Faurndau und hatte damals angeregt, dass Ernst Lutz analog zu 12 Predigttexten eine Bilderfolge parallel am Computer gemalt hat. Diese Bilder flossen letztlich in die Gestaltung eines beeindruckenden Triptychons ein. Es wird spannend zu hören sein, wie in diesem Kunstprojekt die Menschen damals den Entstehungsprozess eines Kunstwerkes am Computer vor Ort direkt und unmittelbar erlebt und aufgenommen haben.
Schließlich wird Pfarrer i.R. Friedemann Binder befragt werden, wie er diese Herausforderungen und Veränderungen an seinem engen Freund Ernst Lutz persönlich wahrgenommen hat und wie diese auch dessen Schaffensprozess beeinflusst haben könnten.
Die „Ernst-Lutz-Kunst-Sozietät hofft zudem, dass sich noch weitere Zeitzeugen finden, die sich zwanglos in das Gespräch einbringen werden.
Außerdem bittet sie darum, dass sich Besitzer von Bildern des Künstlers melden und ihren „Bilderschatz“ für ein noch zu schaffendes Werkverzeichnis nennen.
Begleitend zu den Gesprächen soll ein stimmungsvoller Fokus auf die von Ernst Lutz gemalte Darstellung der „Wintereise“ nach Wilhelm Müller/Franz Schubert gelegt werden.
Der Eintritt ist frei.
