Anita Baier-Burt, Winfried Gundling, Ingrid Zeeb,
Roswitha Lenz, Martin C. Peschel und Gertrud Gölz

Ausstellungsdauer: 10.05. – 07.06.26

Vernissage: 10.05. 2026 um 11 Uhr in der Kulturmühle Rechberghausen, EINTRITT FREI
Begrüßung: Karin Tutas
Einführung: Maren Reuter
Musik: Gitarrentrio „Die Nachbarn“

Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag jeweils von 14 bis 17 Uhr

Zum ersten Mal tritt die 2023 gegründete Künstlergruppe Gruppe 5 unter dem Namen „5+1“ auf: Zu Anita Baier-Burth, Winfried Gundling, Roswitha Lenz, Martin C. Peschel und Ingrid Zeeb gesellt sich in dieser Ausstellung die Keramikerin Gertrud Gölz. Unterschiedliche künstlerische Wege und Hintergründe treffen aufeinander und treten in einen spannenden Dialog.
Die Ausstellung in der Kulturmühle ist das vierte gemeinsame Projekt der Gruppe.
Gertrud Gölz arbeitet mit Ton als ihrem zentralen Ausdrucksmittel. In ihren keramischen Objekten begegnen sich verschiedene Tonarten, Oberflächen und Spannungen. Risse, Brüche und zurückhaltende Farbigkeit sind keine Makel, sondern bewusst eingesetzte Gestaltungselemente, die ihren Arbeiten eine eigene Präsenz und innere Ruhe verleihen.
Anita Baier-Burth versteht ihre künstlerische Arbeit als freien, unmittelbaren Ausdruck von Erlebtem. Eindrücke und Erfahrungen verdichten sich in einer persönlichen Formensprache, die stark von Intuition getragen ist. Ihre Auseinandersetzung mit Kunsttherapie und kontinuierliche Weiterbildung prägen dabei ihr sensibles, offenes Arbeiten.
Winfried Gundling nähert sich der Malerei über die Farbe. Ausgehend von Naturerfahrungen entstehen Bilder, in denen Farbklänge und Stimmungen in einen ruhigen Dialog treten. Malerei wird für ihn zu einem Prozess der Balance – ein Mittel, innere Ausgeglichenheit zu erzielen.
Roswitha Lenz übersetzt Emotionen in Farbe. Ihre Arbeiten sind geprägt von intensiven Stimmungen, die von Freude bis Melancholie reichen. Jedes Bild trägt eine eigene innere Bewegung und lädt dazu ein, sich darauf einzulassen und eigene Empfindungen darin wiederzufinden.
Martin C. Peschel konzentriert sich auf die Ölmalerei, insbesondere auf großformatige Porträts. Durch reduzierte oder fehlende Hintergründe rückt die dargestellte Person in den Mittelpunkt. Die klare, konzentrierte Bildsprache lenkt den Blick auf Präsenz und Ausdruck des Gegenübers.
Ingrid Zeeb bewegt sich zwischen Figuration und Abstraktion. Im Zentrum ihrer aktuellen Arbeiten steht der Mensch in Beziehung – zu sich selbst, zu anderen und zur Natur. Wiederkehrende Motive wie Wald und Ozean dienen dabei als Resonanzräume für innere Zustände und Verbindungen.

Die Ausstellung vereint sechs künstlerische Positionen, die in ihrer Unterschiedlichkeit korrespondieren. Gemeinsam ist ihnen die Überzeugung, dass analoge, handwerklich geprägte Kunst heute eine besondere Relevanz besitzt – gerade im Kontrast zur digitalen Bilderflut.

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